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Geschlechtsreife, Zucht - Griechische Landschildkröte, Testudo hermanni

Griechische Landschildkröten
(gilt auch für Maurische Landschildkröte und Breitrandschildkröte)

Schildkröten-Nachwuchs erwünscht?

 

 

Das erste Gelege von Antonia



Das Wichtigste in Kürze:

Auch alleine gehaltene Weibchen, oder Weibchen, die nur gelegentlich bei einem Männchen sind, können Eier ausbilden, die dann auch abgelegt werden müssen, egal, ob sie befruchtet sind oder nicht.

Der Eintritt der Geschlechtsreife bei Schildkröten ist nicht altersabhängig, sondern abhängig vom Körpergewicht. Wann dieses Gewicht erreicht wird, ist recht verschieden und ist abhängig von Art und Unterart, hauptsächlich aber von der Fütterung und der Nahrungsmenge, bzw. dem daraus folgenden Wachstum.


Die Europäischen Landschildkröten erreichen in freier Natur die Geschlechtsreife ab etwa einem Gewicht von:

Art: Gewicht bei Männchen: Gewicht bei Weibchen:
Testudo hermanni boettgeri 400 g 600 - 700 g
Testudo hermanni hermanni
(je nach Endgröße)
ab ca. 350 g ab ca. 450 g
Testudo graeca ibera
(europäische Form der
Maurischen Landschildkröte)
600 g 700 - 800 g
Testudo graeca nabeulensis
(Tunesische Form der
Maurischen Landschildkröte)
180 g 350 g
Testudo marginata ? 900 - 1000 g
Testudo horsfieldii ? 700 - 800 g

Insbesondere bei den Weibchen ist dies für Sie insofern sehr wichtig zu wissen, weil Sie ab diesem Gewicht damit rechnen müsssen, daß Eier ausgebildet werden und dann auch abgelegt werden müssen.

Dazu benötigen die Weibchen einen geeigneten Eiablageplatz.
Der ideale Eiablageplatz ist für die Europäischen Landschildkröten in der Regel ein Hügel (ca. 1 m Durchmesser) in absolut sonniger Lage (ganztägig Sonneneinstrahlung) aus einem Gemisch aus Erde und Sand, das immer leicht feucht gehalten werden muß. Diese Erdmischung muß so beschaffen sein, daß die Tiere darin leicht graben können, aber die Erde fest genug ist, daß sie um das gegrabene Loch nicht zusammenrutscht, das Loch also gut erhalten bleibt.

Speziell T. horsfieldii liebt es oft, wenn über dem Eiablageplatz (der hier nicht unbedingt ein Hügel zu sein braucht) ein leichter Laubüberhang ist, so z. B. die Äste eines Busches.

Können die trächtigen Weibchen ihre Eier nicht oder nicht rechtzeitig ablegen, kommt es unweigerlich zur Legenot (Beschrieben unter "Krankheiten").
Auch bei zu kalter Haltung gibt es oft Probleme und Verzögerungen mit der Eiablage. Achten Sie also darauf, daß Ihre Schildkröten unbedingt warm genug gehalten werden, vor allem in kalten Nächten im Freiland (beheizbares Frühbeet oder Gewächshaus!). Übertragene Eier werden immer dicker mit Kalzium beschalt und passen bald nicht mehr durch den Eileiter. Das führt zwangsläufig zu Komplikationen, die nicht selten eine aufwändige Behandlung nötig machen und manchmal sogar tödlich enden.
 
 

Die Homepage wurde zuletzt aktualisiert am 17.11.2017    © E. K.