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Griechische Landschildkröten
(gilt auch für Maurische Landschildkröte und Breitrandschildkröte)

Fütterung und Futtermenge

 

Laufend erreichen mich Anfragen zur richtigen Fütterung und der Futtermenge für Griechische Landschildkröten.

Zur artgerechten Ernährung/Fütterung finden Sie hier ausreichend Informationen: Ernährung von Griechischen Landschildkröten.

Generell gibt es leider kein Patentrezept für die richtige Futtermenge für diese Tiere. Leider führt die gut gemeinte Fütterung in den meisten Fällen dazu, daß die Schildkrötenhalter ihre Tiere teils hoffnungslos überfüttern. Die zu üppige Fütterung führt unweigerlich zu Organschäden, die später, wenn überhaupt, nur schwer zu behandeln sind.

Für die richtige Futtermenge braucht man im Wesentlichen drei Dinge:

  1. eine Waage
  2. viel Disziplin und kein Mitleid (Sie pflegen ein Wildtier und kein schnuckeliges Heimtier!)
  3. Erfahrung und Fingerspitzengefühl

 

1. Die Waage:
Sie dient dazu, regelmäßig alle ein bis zwei Wochen das Schildkrötengewicht zu ermitteln. So erkennen Sie schnell, ob und wieviel das Tier zunimmt oder abnimmt oder ob das Gewicht längere Zeit stagniert.
Eine Gewichtszunahme von 50% pro Jahr ist ausreichend und entspricht den natürlichen Lebensbedingungen. Längere Stagnation oder Gewichtsverlust über 5% deuten auf Störungen hin. Meist sind das Darmparasitenbefall oder andere Erkrankungen (siehe Rubrik "mögliche Krankheiten"). Notieren Sie sich das ermittelte Gewicht in einer Tabelle, damit sie einen längerfristigen Vergleich haben. Bringen Sie diese Tabelle bei Problemen bitte zur tierärztlichen Untersuchung mit.

2. Viel Disziplin:
Bitte vergegenwärtigen Sie sich vier wesentliche Dinge:

a) Sie Pflegen ein Wildtier, das von Natur aus in seiner Lebensweise auf ein sehr selbständiges Leben ausgerichtet ist. Der Instinkt der Tiere sorgt dafür, daß sie sich von alleine ausreichend mit Nahrung versorgen. Man muß deshalb diese Schildkröten nicht mehrfach täglich und schon gleich gar nicht mit der Hand füttern. Das muß man auch nicht, nur weil das dem Halter Spaß macht!

b) Diese Schildkröten haben in freier Natur klimabedingt vom Frühsommer bis zum Herbst eine sehr regenarme Periode mit teils extremer Futterarmut zu überstehen. Die Tiere müssen, um überhaupt an Futter zu kommen, viel dafür laufen und suchen. Wegen der Hitze können sie überwiegend nur am frühen Vormittag und am späten Nachmittag auf Futtersuche gehen. Tagsüber, vor allem mittags über, dösen sie an einem halbschattigen Platz, um nicht in der prallen Sonne zu überhitzen. Diese Faktoren schränken in freier Natur die Futteraufnahme stark ein. Ihr Organismus ist auf ein solches karges Leben ausgerichtet. Die Schildkröten-Verdauung ist deshalb auf eine extrem effiziente Futterverwertung ausgelegt. Ihr Organismus ist nicht darauf ausgerichtet, ganztägig, tagtäglich und ganzjährig beliebig viel Futter buchstäblich vor der Nase liegen zu haben.

c) Sehr häufig wird von den Schildkrötenhaltern auch vergessen, dass sie ein wechselwarmes Tier pflegen. Diese Tiere benötigen für eine ausreichende Energieversorgung nur ca. 1/7 (15%) der Kalorien, die ein Säugetier oder der Mensch benötigen. Der sehr hohe Mehrbedarf beim Säugetier/Menschen beruht darauf, dass dessen Organismus zur Aufrechterhaltung einer konstanten Körpertemperatur (meist 37 - 38° C) die meisten aufgenommenen Kalorien als "Heizenergie" verbraucht. Das entfällt bei den Wechselwarmen komplett, da sie ihre benötigte Wärmeenergie beim Sonnenbaden über die Sonnenwärme zugeführt bekommen.

d) Die bei uns wachsenden Futterpflanzen haben wegen der fetten Böden, auf denen sie wachsen, einen höheren Energiegehalt wie die Pflanzen im mediterranen Raum. Durch die sandigen, mageren Böden in den natürlichen Lebensräumen der Schildkröten wachsen dort vorwiegend stark faserhaltige, energiearme Pflanzenarten. Gehaltvollen Löwenzahn und ähnliche energiereiche Gewächse wird man in einem Schildkrötenbiotop nicht finden! Das bedeutet, dass unsere Tiere, auch wenn sie sparsam mit Gräsern und Wildkräutern gefüttert werden, mit derselben Futtermenge trotzdem mehr Kalorien aufnehmen als ihre Kollegen in freier Natur. Zum nötigen Ausgleich wird der verantwortungsvolle Halter also seinen Tieren entsprechend selten und kleine Futterportionen anbieten.

Es liegt in Ihrer Verantwortung als Schildkrötenhalter, sich über diese Punkte klar zu werden und die Tiere entsprechend sparsam zu füttern. In der Regel genügt es, eine gesunde Schildkröte nur alle zwei Tage, bei kühler Witterung im Freiland sogar nur alle 3 Tage zu füttern. Einmalige, kleine Futterportionen, die das Tier in etwa 10 - maximal 20 Minuten aufgefressen hat, sind für ein gesundes Tier ausreichend. Egal, ob es sich dabei um ein Jungtier oder ein erwachsenes Tier handelt. Kleine Schildkröten müssen "groß-hungern". Mit Ihrem Mitleid über die "arme, hungrige Schildkröte" erreichen Sie allenfalls, daß das Tier später wegen Organproblemen und Knochenbauproblemen behandlungsbedürftig wird.

3. Erfahrung und Fingerspitzengefühl:
Wenn Sie das/die Tierchen regelmäßig wiegen und Sie die Fütterung konsequent und sehr diszipliniert handhaben, werden Sie im Laufe der Zeit ausreichend Fingerspitzengefühl für die Futtermenge bekommen. Vor allem anfangs orientieren Sie sich am besten an der Gewichtszunahme. Wieviel eine Griechische Landschildkröte zunehmen darf, finden Sie auf dieser Seite: artgerechtes Wachstum.
 
 

Die Homepage wurde zuletzt aktualisiert am 29.05.2016    © E. K.