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Neu: Schildkröten- Adventskalender 2017
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Griechische Landschildkröten
(gilt auch für Maurische Landschildkröte und Breitrandschildkröte)

Familienzuwachs: die Ankunft zu Hause

 

 

Eine ganze Weile schon haben Sie sich auf die Haltung einer Landschildkröte vorbereitet. Über Haltung und Ernährung nachgelesen, das Terrarium gestaltet, eine lichtstarke Wärmelampe installiert, Bade- und Klettermöglichkeiten geschaffen, ein grosses Freigehege angelegt, einen Frühbeetkasten aufgestellt ...
Dann kommt der spannende Moment:   Hurra, wir haben endlich eine kleine Griechische Landschildkröte !! 

Ganz vorsichtig wurde das Tierchen in einem ausgepolsterten Karton nach Hause getragen. Kaum zu Hause angekommen stellen sich jedoch die ersten Fragen:

Muss ich die Kleine heute noch füttern?
Sie versteckt sich so viel, warum?
Warum frisst die Schildkröte nichts oder nicht besonders viel ?

Schildkröten sind, anders als man früher immer glaubte, sehr sensible Tiere. Es kann also durchaus sein, daß die neu angekommene Schildkröte nicht gleich ihre ganze Lebendigkeit und den vollen Appetit entwickelt. Lassen Sie ihr ruhig einige Tage Zeit. Erschrecken Sie nicht, wenn es die Kleine erst mal vorzieht, ihr Dasein in der Höhle vergraben zu verbringen. In einigen Tagen wird sich das ändern. Vorausgesetzt, Sie haben ihr die richtigen Bedingungen geschaffen: eine sehr gute Beleuchtung und genügend Wärme (40°C) unter einem hellen Wärmestrahler ( hqi-Strahler) oder ein ausreichend großes Freilandgehege für den Sommer, dann wird sie nach einigen Tagen langsam auftauen. Meiner Erfahrung nach haben die meisten Schildkröten, die längere Zeit versteckt leben, zu dunkel oder keine ausreichende Aufwärmmöglichkeit!
Die meisten Schildkröten haben jedoch bei einer Umstellung kaum Probleme. Sie sind zwar die erste Zeit etwas vorsichtiger und leben etwas versteckter, aber sie kommen normalerweise morgens aus ihrem Versteck und fressen ausreichend. Wenn Sie ein sehr kleines Tierchen erstanden haben, dann ist es auch ganz normal, daß es noch versteckter lebt. Je älter die Schildkröten werden, desto offener wird ihre Lebensweise. Die ganz Kleinen setzen sich vor allem im Freiland ungerne der Gefahr aus, daß sie von irgendwelchen Feinden gefressen werden. Bepflanzen Sie deshalb gerade ein Freilandgehege mit vielen harten und großen Pflanzen, die dem Tierchen genügend Deckung bieten. Eine große, freie Fläche wird eine kleine Schildkröte immer meiden.
Sollte die Kleine die erste Zeit sehr wenig fressen, dann locken Sie sie bitte nicht mit irgendwelchen Leckerbissen, schon gleich gar nicht mit Obst! Die Kleine darf nicht von Anfang an verwöhnt werden, sonst erziehen Sie sich ein sehr heikles Tier, das auf Dauer auch gesundheitliche Probleme bekommt, weil es falsch und zu einseitig ernährt wird. Die Kleine bekommt von Anfang an Wiesenfutter und Heu. Das entsricht ihrer natürlichen Nahrung. Warum das so wichtig ist, lesen Sie unter dem Menüpunkt "Ernährung". Will das Krötli gar nicht fressen, dann ist es möglicherweise krank und sollte rasch einem Schildkröten-Tierarzt vorgestellt werden.
 

Wenn die Kleine ein paar Tage bei Ihnen ist, gut gefressen hat und beim Baden ein Kothäuferl abgegeben hat, dann gehen sie mit ihr (und dem Häuferl) auch gleich zu einem schildkrötenerfahrenen Tierarzt zur ersten Untersuchung. Die meisten Schildkröten haben Würmer oder Flagellaten (Einzeller) im Darm, die behandelt werden müssen. Da Schildkröten andere Parasiten haben, als Hund oder Katze, sollten Sie wirklich zu einem Fachtierarzt gehen, auch wenn der weiter entfernt ist. Ein Hund-Katze-Maus-Tierarzt hat leider keine Erfahrung mit Schildkröten, übersieht zu leicht ein Problem, verordnet das falsche Medikament oder behandelt das Tier anderweitig falsch. Das gilt auch für den Tierarzt, mit dem Sie vielleicht sonst gute Erfahrungen gemacht haben! Gute Adressen finden Sie unter dem Link "Tierarzt-Adressen" links in der Menüleiste.
 
 

Die Homepage wurde zuletzt aktualisiert am 17.11.2017    © E. K.