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Fachbegriffe - Griechische Landschildkröte, Testudo hermanni

Griechische Landschildkröten
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Erklärung verschiedener Fachbegriffe

 

 
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Begriff Erklärung
A
Abszess vom Körper eingekapselter Entzündungsherd
anaerob unter Sauerstoffabschluss; ein Leben ohne Sauerstoffzufuhr. Es gibt einige Keime, die ausschließlich unter sauerstofffreien Verhältnissen überleben und sich vermehren können.
Anatomie die Lehre vom Aufbau des Körpers
Apathie extrem ruhiges Verhalten ohne Anteilnahme an der Umgebung
apathogen nicht krankmachend
B
Balantidien eine bestimmte Art von Einzellern
Biotop Gesamtheit des Lebensraumes eines Lebewesens.
Blastocystis eine bestimmte Art von ~Einzellern, ein Mittelding von Einzeller und Bakterium
C
Ciliaten Wimperntierchen; eine bestimmte Art von Einzellern, die sich mit Hilfe eines gut beweglichen (flimmernden) Wimpernkranzes fortbewegen.
D
Dehydration Austrocknung des Organismus; hochgradiger Wasserverlust im Gewebe
E
Einzeller = Protozoen = kleinste Lebewesen, die aus nur einer einzigen Zelle bestehen. Nicht zu verwechseln mit Würmern, die alle mehrzellig sind. Bekannte Einzeller sind: Wimperntierchen und Rädertierchen.
F
Flagellaten Geißeltierchen; eine bestimmte Gruppe von Einzellern, die sich mit Hilfe ihrer "Geißeln" (fadenartige, gut bewegliche "Anhängsel" = Flagellen) fortbewegen.
H
Hexamiten eine bestimmte Art von Geißeltierchen
Hygiene Vorsorgemassnahmen, um eine Ansteckung mit Krankheiten bzw. eine Ausbreitung von Keimen zu vermeiden
I
Immunsystem Das ausgeklügelte System des Körpers mit Krankheitserregern/Parasiten selbst fertig zu werden
Inkubation die Zeitspanne der Entwicklung neuen Lebens
Inkubationszeit 1. bei Infektionen: Zeitspanne zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit.
2. Zucht: Zeitspanne zwischen Eiablage und Schlupf des Jungtieres.
O
Osteomalazie Knochenerweichung eines ausgewachsenen Tieres/Menschen. Siehe die Rubrik: Krankheiten/Rachitis
Oxyuren Madenwürmer; die häufigste Wurmart bei Reptilien. Starker Wurmbefall führt zur Auszehrung der Tiere und evtl. sogar zu ihrem Tod. Siehe Rubrik: Krankheiten/Parasiten
P
Parasiten alle Arten von Schädlingen im weitesten Sinn, die durch ihre Lebensweise in der Lage sind, ihren "Wirt" zu schädigen, weil sie ihm Nährstoffe entziehen.
Parasitenzysten Zysten sind Verkapselungen; Parasitenzysten sind eingekapselte Parasiten, die sich in der Form ein möglichst langes Überleben sichern, bis sie wieder einen Wirt finden.
pathogen krankmachend
Protozoen  = Familie der Einzeller: kleinste Lebewesen, die aus nur einer einzigen Zelle bestehen. Nicht zu verwechseln mit Würmern, die alle mehrzellig sind. Bekannte Einzeller sind: Wimperntierchen und Rädertierchen.
R
Rachitis Knochenerweichung während des Wachstums durch ungenügende Kalziumeinlagerung in den Knochen. Siehe dazu die Rubrik: Krankheiten/Rachitis
Respirationstrakt die gesamten Atemwege vom Luftröhreneingang bis zur Lunge
Re-Infektion Wieder-Infektion durch Eigenansteckung über die selbst (z. B. mit dem Kot) ausgeschiedenen Parasiten/Keime
S
Sepsis Blutvergiftung
Stoffwechsel sämtliche Vorgänge im Körper, die sich auf die Aufnahme und Verwertung von Nährstoffen und die Entsorgung der Abfallstoffe beziehen
suboptimal fast optimal, aber leider doch nicht so ganz
T
Terrarium Terra = Erde; ein Terrarium ist ein mit Erde oder anderem (trockenem/feuchtem) Bodengrund gefüllter Behälter beliebiger Bauform zur Haltung von Tieren. Der Gegensatz dazu ist das Aquarium = wassergefüllter Behälter zur Haltung von Fischen oder anderen wasserlebenden Tieren
V
Virusinfektion Bei einer Virusinfektion greift ein "Parasit" (das Virus) in die Steuervorgänge und Zellen des befallenen Tieres/Menschen ein und verwendet Zellen oder Stoffwechselvorgänge im Körper für sich selbst, seine Ernährung und Vermehrung
Vorzugstemperatur die arteigene Körper-Kerntemperatur von Reptilien oder Amphibien (allen wechselwarmen Lebewesen), bei der alle Stoffwechselvorgänge optimal ablaufen. Diese Temperatur ist bei jeder Reptilien-/Amphibienart anders. Bei Schildkröten liegt sie etwa bei 33°C bis 35°C, bei Echsen um die 28°C - 48°C, je nach Art. Die Vorzugstemperatur wird auch Stoffwechseltemperatur genannt. Siehe auch die Rubrik: Biologie/Stoffwechsel.
W
Winterstarre (auch: Kältestarre) Bei der Winterstarre handelt es sich um einen Zustand, in dem die wechselwarmen Wirbeltiere regungslos den Winter überdauern. Die Körpertemperatur gleicht der Temperatur der Umgebung (0 - +5°C). Herzschlag, Atmung und Stoffwechsel sind in ihrer Aktivität stark herabgesetzt. Im Gegensatz zum Winterschlaf gleichwarmer Tiere kommt es bei lebensbedrohlichen Minusgraden nicht zu einem Erwachen der Tiere. Zu den Tieren, die in eine Winterstarre fallen, gehören: Fische, Lurche und Reptilien.
Wurmkur Behandlung eines Wurmbefalls; siehe auch die Rubrik: Krankheiten/Parasiten.
Z
Zellulose = der "holzige" Bestandteil von Pflanzenmaterial (Futter)
Zoonose eine Erkrankung, die sowohl Menschen als auch Tiere bekommen und sich auch gegenseitig anstecken können
Zyste Zysten sind Verkapselungen; Parasitenzysten sind eingekapselte Parasiten, die sich in der Form ein möglichst langes Überleben sichern, bis sie wieder einen Wirt finden.

 
 

Die Homepage wurde zuletzt aktualisiert am 29.05.2016    © E. K.