Spendenaufruf

FreeCounter by eurocounter.com
EUROCOUNTER
 
zurück zum Hauptmenü
Startseite
Neu:
Schildkröten-
Adventskalender 2012

Im Wandel der Zeit...
About Me
Sitemap
Begriff suchen

Artenbestimmung
bei Schildkröten -
wer ist wer ?

das Wichtigste
in Kürze

Steckbrief
Grundlagen aus
tierärztlicher Sicht

Caresheet (pdf 25 kb)
Artenschutz-
bestimmungen

Fotodokumentation/
Kennzeichnungspflicht

Vor der Anschaffung
Anschaffung, Kauf
Ankunft zu Hause
Erstausstattung
Urlaub
Literatur-Tipps
Ernährung
Futtermenge
Futterpflanzen
Giftpflanzen
geschützte Pflanzen
Wasserversorgung
Literatur-Tipps zur
Fütterung

Artenbestimmung
bei Schildkröten

Anatomie
Augen
Atemwege/Atmung
Darm
Geschlechts-
bestimmung

Geschlechtsorgane
Geschlechtsreife
Haut
Nieren
Panzeraufbau
Sommerruhe
Stoffwechsel /
Vorzugstemperatur

UV-Versorgung
Verdauungsorgane
Verhalten
Wachstum
Wasserversorgung
Winterruhe
Zucht
Grundsätzliches
Verbreitung
Lebensraum
Klima
aktuelle
Temperaturen

Literatur-Tipps
Grundsätzliches
Balkonhaltung
Freigehege
Frühbeet
Gewächshaus
Beheizung
Bepflanzung
Erstausstattung
Literatur-Tipps
Grundsätzliches zur
Terrarienhaltung

Terrariumauswahl
Bodengrund
Beleuchtung
UV-Versorgung
Beheizung
Einrichtung
Gestaltung
Erstausstattung
Terrarien-
Untermieter

Literatur-Tipps
Notfall-Hilfe
für Schildkröten

die häufigsten
Haltungsfehler

Krankheiten - woher?
Krankheitssymptome
Wann zum Tierarzt?
Fachbegriffe
aggressive Männchen/
hormonelle Kastration

Augenprobleme
Darmprobleme
Durchfall
Erkältungskrankheiten
Fehlwachstum
Fortpflanzungs-
probleme
Fremdkörper
Fressunlust
Gewichtsverlust
Hautprobleme
Herpes ist tödlich
Hygiene
Krankenstube:
Unterbringung
Stressvermeidung
Maul öffnen
Zwangsernährung
Sondenernährung
Euthanasie
nützliche Präparate:
    - Bird-Bene-Bac
    - Critical Care
    - Wiesenfuttermix
Legenot
Lichtmangel
Medikamente
Nachwinter-Syndrom
Nierenprobleme
Panzernekrose
Parasiten-woher?
Parasiten, Außen-
Parasiten, Innen-
parasitierende
Untermieter

Pilzinfektion
Quarantäne
Rachitis
Sepsis
Steine/Sand fressen
Stress
Tierarzt-Adressen
Verbrennung
Vergiftung
Verletzungen
Verstopfung
Zoonosen
Literatur-Tipps zu
Krankheiten


München
Passau
Wichtiges und
Nützliches

Fachbegriffe leicht
erklärt

Inkubations-Projekt
2009

gestohlen/gefunden/
entlaufen

Weiterführende Links
Literatur-Tipps
Gästebuch
Auffangstation für
Reptilien

Danksagung und
Quellennachweis

zu Lesezeichen/Favoriten hinzufügen zu den Lesezeichen/
Favoriten hinzufügen

Tierarzt-Liste
Banner für
Webmaster

aktuelle Temperatur
in München:
Click für München, Deutschland Wettervorhersage
Click for München Deutschland Wettervorhersage

aktuelle Temperatur
in Athen:
Click for Athen, Griechenland Wettervorhersage
Click for Athens Eleftherios, Greece Forecast

aktuelle Temperatur
in Dubrovnik:
Click for Dubrovnik, Croatia Wettervorhersage

Kontakt / Impressum

Schildkröten-Shop

 

Es sind  3  Besucher online.
Größte Zahl gleichzeitiger Besucher war am 15.08.2013
mit  326  Besuchern.
Griechische Landschildkröte, Testudo hermanni - Terrarium für Schildkröten

Griechische Landschildkröten
(gilt auch für Maurische Landschildkröte und Breitrandschildkröte)

Nur in der Übergangszeit: Haltung im Terrarium

 

 

Zuerst einmal einige Grundgedanken zur Schildkrötenhaltung:
    Landschildkröten gehören zu den wechselwarmen Tieren, die eine Kerntemperatur (Stoffwechsel-Temperatur oder Vorzugstemperatur) von wenigstens 33 – 35 °C erreichen können müssen.
    Erst bei dieser Körpertemperatur sind im Organismus alle lebenswichtigen Organfunktionen ausreichend möglich.
    Diese Tiere sind auf die Wärmezufuhr von außen angewiesen (Sonne, Wärmestrahler), da sie keine eigenen inneren Mechanismen zur Erwärmung haben, wie wir das von Säugetieren her kennen.
    Schildkröten aus dem mediterranen Raum leben in Gebieten mit wenigstens 2500 – 3000 Sonnenstunden pro Jahr (z. B. München hat nur ca. 1700 Sonnenstunden/Jahr, also rund 30 - 40% weniger!).
    Die Schildkröten sollen zwar warm, aber nicht zu warm gehalten werden. Ein Terrarium muß immer so groß sein, daß die Schildkröten darin warme Zonen (40°C unter dem Wärmestrahler), aber auch kühlere Zonen (Bereiche mit 20°C) finden, damit sie sich die angenehmsten Temperaturbereich aussuchen können.
    Landschildkröten sind sehr bewegungsfreudige Tiere, wenn das Platzangebot ausreichend ist.
    vor allem die Jungtiere der Europäischen Landschildkröten müssen auf feuchtem Bodengrund gehalten werden.

Für ihre artgerechte Haltung in unseren Breitengraden ist bei Europäischen Landschildkröten deshalb eine ganzjährige Freilandhaltung meistens nicht möglich. Neben einer Haltung den Sommer über im Gartengehege mit beheizbarem Gewächshaus oder Frühbeetkasten ist je nach Wohnregion eine mehr oder weniger lange zeitweise Haltung im Terrarium erforderlich.

Dauernde Terrarienhaltung im beheizten Wohnzimmer macht diese Tiere unheilbar krank. Im Wohnraum sind die Temperaturen zu gleichmäßig hoch. Die unbedingt nötige nächtliche Temperaturabsenkung auf gut unter 20°C fehlt. Die Schildkröten haben deshalb Tag und Nacht einen sehr hohen Stoffwechsel, weshalb sie viel zu schnell wachsen. Zu schnelles Wachstum ergibt bei Reptilien Knochenbau- und Nierenprobleme. Siehe dazu im Kapitel "Biologie" den Menüpunkt "Wachstum".
Deshalb sollte man sich keine Europäische Landschildkröte anschaffen, wenn man keinen Garten oder nicht wenigstens einen geeigneten Wintergarten für die Unterbringung hat. Europäische Landschildkröten sind auch nicht so empfindlich, daß sie im Sommer nachts oder in kurzen Schlechtwetterperioden in's Haus geholt werden müssen. Warum das so ist, versuche ich hier auf diesen Seiten zu erläutern.

Zu den Europäischen Landschildkröten zählt man:

  • Griechische Landschildkröte (Testudo hermanni)
  • Maurische Landschildkröte (Testudo graeca ibera aus der Türkei, etc.)
  • Breitrandschildkröte (Testudo marginata)
  • bedingt auch Russische Vierzehen Landschildkröte oder Steppenschildkröte (Testudo horsfieldii)

Landschildkröten aus Nordafrika (Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen und Ägypten) und aus Vorderasien (Syrien, südliche Türkei) sind insgesamt anders zu halten als europäische Tiere und erfordern meist eine andere (noch hochwertigere) Terrarien-Ausstattung, da sie bei uns oft nicht oder nur selten im Freiland gehalten werden können.
Siehe hierzu die Homepage: www.nabeulensis.de, die Seite über nordafrikanische Landschildkröten.
 

Terrarienhaltung wann?

Aufteilung nach Kalendermonaten (gilt eher für T. hermanni boettgeri und T. marginata):

JFMAMJJAS OND
Winter-
ruhe
Winter ruhe EndeTerrarium TerrariumTerrarium oder zeitweise Freiland Terrarium oder zeitweise Freiland Freiland Freiland Freiland Freiland Freiland FreilandTerrarium oder zeitweise Freiland TerrariumWinterruhe vorbereitung Winter- ruhe
4°C 4° - 15°C nachts 13°C
/
tags 20°C
nachts 13°C
/
tags 22°C
nachts 15°C
/
tags 23°C
nachts 16°C
/
tags 23°C
nachts 18°C
/
tags 25°C
nachts 20°C
/
tags 28°C
nachts 22°C
/
tags 32°C
nachts 22°C
/
tags 28°C
nachts 20°C
/
tags 26°C
nachts 18°C
/
tags 24°C
nachts 18°C
/
tags 22°C
nachts 15°C
/
tags 18°C
nachts bis unter 10°C
/
tags bis 15°C
4°C

Die Temperaturangaben sind ca-Werte! In jedem Fall muß durch die Temperaturgestaltung ein deutlich erkennbarer Jahresrhytmus entstehen. Das Terrarium darf deshalb auch nicht im Wohnzimmer stehen, sondern sollte in einem wirklich hellen, aber wenig bis unbeheizten Raum untergebracht werden (z. B. Schlafzimmer).

Die westliche Unterart der Griechischen Landschildkröte (Testudo hermanni hermanni) und die Maurische Landschildkröte (Testudo graeca) sind ganzjährig (auch in der Winterruhezeit) etwas wärmer zu halten.
Die Steppenschildkröte (Testudo horsfieldii) benötigt tagsüber höhere Temperaturen, nachts jedoch eine stärkere Temperaturabsenkung! (siehe auch: http://www.horsfieldii.de.vu)

Diese Aufteilung kann, je nach wärmerer oder kälterer Wohnregion, etwas unterschiedlich aussehen.
Im Rheinland und in milden Weinbau- oder Tabakanbaugebieten kann die Freilandhaltung durchaus länger sein. Im bayrischen Voralpenland, Bayrischen Wald, etc. eventuell sogar kürzer. Manche traumhaft warmen Jahre ermöglichen vielleicht sogar eine fast ganzjährige Freilandhaltung, manche "Schmuddelwetterjahre" machen es sicher erforderlich, daß die Tiere mehr Zeit im Terrarium verbringen müssen. Siehe dazu auch den Menüpunkt "Freilandaufenthalt"

Die Tiere dürfen in dieser Zeit nicht nur einfach auf dem Fußboden herumlaufen oder ihr Dasein in einem Karton fristen müssen. Da die Terrarienzeit ca. 1/4 bis 1/3 ihres Lebens ausmacht, ist eine sehr sorgfältige und hochwertige Terrarienausstattung notwendig, damit die Schildkröten wirklich artgerecht leben können und gesund bleiben.
 
 

Die Homepage wurde zuletzt aktualisiert am 21.09.2017    © E. K.