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Griechische Landschildkröte, Testudo hermanni - Heizung für Schildkröten

Griechische Landschildkröten
(gilt auch für Maurische Landschildkröte und Breitrandschildkröte)

Terrarienbeheizung

 

 

Als Wärmequelle eignen sich Strahler, die neben Wärme gleichzeitig auch genügend hochwertiges Licht abgeben. Schildkröten verbinden helles Licht immer mit Wärme. Deshalb registrieren sie zu dunkle Wärmequellen (Glühbirnenstrahler, kleine "Terrarienstrahler") nicht als geeignete Wärmequelle. Selbst bei wolkenverhangenem Himmel steht z. B. in Südeuropa zehnmal mehr Licht zur Verfügung, als in einem hellen Zimmer bei uns an einem sonnigen Tag. Gute Lichtqualität ist maßgebend für ein gut funktionierendes Hormongefüge. Schildkröten, die auf Dauer zu dunkel und zu kühl gehalten werden, werden immer weniger aktiv, bekommen Nierenprobleme, verkümmern und sterben über kurz oder lang.
Unter dem Wärmestrahler sollte am Terrarienboden mindestens eine Temperatur von 40°C - 45 °C herrschen. Um die Temperaturen immer im Auge zu behalten, verwendet man am besten gute Digital-Thermometer mit Min-Max-Funktion, die nebenbei auch noch die niedrigste Temperatur (nachts) und höchste Temperatur (tags) speichern können (= Min-Max-Thermometer). Verwenden Sie bitte keine solchen Billigthermometer!
Die europäischen Schildkrötenarten wie Testudo hermannii, Testudo marginata oder Testudo graeca ibera ! (die europäische Form der Maurischen Landschildkröte!) oder Testudo horsfieldii dürfen keine Bodenheizung im Terrarium haben. Durch eine Bodenheizung wachsen die Tiere durch die hohe Temperatur viel zu schnell (siehe auch "Wachstum") und der Bauchpanzer wächst unförmig dick und krumpelig, denn sie sind auf Wärmestrahlung von oben "programmiert" (Sonne!).
Die Schildkröten müssen in jedem Fall auch Rückzugsmöglichkeiten in kühlere Bereiche haben. Deshalb darf das Terrarium nicht zu klein ausgewählt werden (absolute Mindestlänge 80 cm!), weil es sich sonst durch den Strahler insgesamt zu stark erwärmt.
Am günstigsten ist es, man stellt den Tieren im unbeheizten Bodenteil des Terrariums eine Versteckmöglichkeit zur Verfügung. Dann können die Tiere ihren Aufenthaltsort selbst wählen.

Nur in einer Freilandanlage (Frühbeet im Gartenfreigehege) sollten für kalte Nächte zusätzliche Heizmöglichkeiten eingesetzt werden: Für eine Beheizung ohne Lichtabgabe, deshalb gerade auch für die Nacht gut geeignet, sind die sogenannten Infrarot-Dunkelstrahler, wie z. B. der Elstein-Strahler oder der Flächenstrahler von Elstein. Diese Heiz-Strahler sind auch für Freilandanlagen, vor allem zur nächtlichen Zusatzheizung sehr gut geeignet. Alle Heizungen sollten am besten über einen guten, zuverlässigen Thermostaten geregelt werden, auch um eine Überhitzung der Tiere zu verhindern.
 
 

Die Homepage wurde zuletzt aktualisiert am 17.11.2017    © E. K.