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Russische Landschildkröten

Wie alles begann....    :-)

 

 

Hallo liebe Besucher ....
Ich freue mich, dass ihr zu meiner HP gefunden habt und hoffe, dass ihr beim Schmökern der einzelnen Seitenüber die "Russische" Landschildkröte möglichst viele Anregungen zur Haltung dieser Art findet.

Aber erst einmal will ich Euch erzählen, wie ich überhaupt zu meinen "Russen" gekommen bin:

Alles begann mit einer Plastiktüte einer renomierten Kaufhauskette ...
So eine überdimensionale Tüte stand eines Juli-Tages vor einigen Jahren in meinem Zoofachgeschäft und keiner hatte sie dort hingestellt. Als ich reinguckte, traute ich meinen Augen nicht. Darin befand sich eine Kunststoffbox (40 x 25 cm) mit Gitterdeckel, an dem sich eine 25 W Glühbirne befand. Bei näherem Hinsehen stellte ich fest, dass diese Box auch noch einen Inhalt hatte: Eine lebende Schildkröte (13,5 cm lang, 530 g schwer und etwa 6 - 7 Jahre alt) sah mir etwas ängstlich aber neugierig entgegen. "Na wunderbar .." dachte ich, "was soll ich mit so einer grossen Schildkröte, die keinem gehört ?" "Bisher habe ich in meinem Geschäft immer nur kleine Landschildkröten verkauft, aber so ein grosses Teil ? Noch dazu stehen diese Tiere unter Artenschutz und womöglich bekomme ich dann auch noch Ärger mit meiner Artenschutzbehörde ... Hmmmm.... "
Bei näherem Betrachten entpuppte sich die Kröte sehr schnell als Vierzehen-Landschildkröte. Netterweise hatte der Vorbesitzer auch noch ein paar kleine Beigaben in die Tüte mit hinein gepackt: zwei Keramik-Futterschälchen und zwei Dosen verschiedener Sorten Schildkrötenfutter. Da scheint es jemand ernst zu meinen und das Tier tatsächlich nicht mehr haben zu wollen. Tja, was nun ...  ?  Jetzt ist guter Rat teuer.

Als erstes meldete ich sofort am nächsten Tag das Tier bei meinem Artenschutzbeamten als Fundtier an. Zuerst murrte er etwas, aber ich hatte das Tier ja schliesslich nicht in die Tüte gepackt ..  Schliesslich akzeptierte er meine Anmeldung, da es hin und wieder schon mal vorkommt, dass sich manche Leute ihrer Tiere einfach auf diese Art und Weise entledigen und ich war nun frischgebackene Besitzerin einer "Russischen" Landschildkröte. Ich ahnte damals noch nicht, was da später noch so alles auf mich zukommen sollte .....

Meine neue Mitbewohnerin (es war ein Weibchen) quartierte ich wegen der sommerlichen Temperaturen erst mal provisorisch in einem 60 cm hohen Hasen-Drahtgehege im Garten ein. Die Dame sollte mich sehr schnell eines Besseren belehren. Es dauerte gerade mal 4 Stunden und sie machte ausserhalb des Geheges den Garten unsicher. Als ich sie endlich fand, verdrückte sie gerade die Reste eines Hundehäuferls, das ich im Gras übersehen hatte. Also war ich wohl oder übel gezwungen in Windeseile ein Gehege zu bauen, das sie nicht mehr überklettern und untergraben konnte. Ich schaffte Rollpalisaden und Miniholzzaun heran und buddelte den halben Garten um. Einige Tage später war es geschafft: Ein 20 qm grosses Gartengehege (sonnigste Lage) für meine Russin war kreiert *schwitz*. Als Schutz- und Schlafhütte erhielt sie zunächst einen umgedrehten Holzblumenkasten, der ihr aber nicht besonders gefiel. Sie entschloss sich also dazu, im Freien unter der Magnolie zu übernachten :-( Also bastelte ich weiter: einen hölzernen, niedrigen Unterschlupfkasten, bei dem sie fast an die Decke stiess. Volltreffer: Wenigstens jetzt hatte ich ihren Geschmack getroffen. Als Ende August die ersten kühleren Tage kamen, besorgte ich ihr einen Frühbeetkasten aus der Gartenabteilung unseres Baumarktes. Da es in dem Frühbeet wesentlich wärmer war, als im Freien, nahm sie das auch sofort sehr begeistert an.
Nach einer Eingewöhnungszeit von einigen Wochen entpuppte sich die Dame als eine sehr selbstbewusste Schildkröte, die genau wusste, was sie will. Sie lernte auch unheimlich schnell, wer ihr das tägliche Futter bringt und kam mir schon entgegengerannt, wenn sie nur die Futterschüssel von weitem sah. Das hat sich bis heute nicht geändert. Sie stiefelte taff durch ihr neues Domizil und erkundete jeden Quadratzentimeter mit der Nase. Die ersten Hühnereierschalen, die ich ihr anbot, verschlang sie förmlich (vermutlich hatte sie Kalziummangel) und über mangelnden Appetit konnte sie sicher nicht klagen. Da sass sie nun: nicht sehr hübsch; so rund und flach die Panzerform; so dunkel gezeichnet; aber es blitzten mir zwei wunderschöne, glänzende schwarze Augen entgegen, die mir verrieten: "Hier gefällt es mir".
Alles in allem entdeckte ich mit ihr eine neue kleine Liebe zu einer Landschildkrötenart, die ich vorher eigentlich sehr wenig beachtet hatte.

Aber es kam noch besser.....

Ein ganzes Jahr blieb meine kleine Russin namens Antonia alleine. Den Herbst verbrachte sie in einem kleinen Zimmerterrarium und die 4-monatige Winterruhe im Kühlschrank. Den Winter nutzte ich, um ihr ein grosses Terrarium zu bauen, damit sie auch im Frühjahr einen warmen Platz haben würde: ein 160 x 60 cm grosser Behälter ziert seit dem mein Schlafzimmer *grins*
Es war wieder einmal Ende Juli und die Sommerferien standen vor der Tür ...  Eines Tages fragte mich eine Dame, ob ich vielleicht zwei Schildkröten geschenkt haben wolle. Eine grössere und eine kleinere ...  Sie wusste nicht einmal, welche Art sie zu Hause hat. Sie brachte mir schliesslich ein Pärchen "Russische" Landschildkröten, die ihr Sohn einige Wochen vorher von einem Schulfreund geschenkt bekommen hatte. Die beiden machten einen recht netten Eindruck und ich dachte, meine kleine Russin würde sich sicher über Gesellschaft freuen. Also zogen Anton (500 g, ausgewachsen und scheinbar schon sehr alt) und Isolde (380 g und noch relativ jung) bei Antonia im Gartengehege ein. Die beiden neuen waren jedoch nicht so lebhaft und selbstbewusst, wie meine Antonia. Sie stammten ursprünglich aus keiner sehr guten Haltung: Sie lebten vorher 8 Jahre lang auf einem karg gestalteten Balkon, auch im Winter. Das hatte wohl seine Spuren hinterlassen. Anton wurde während der folgenden Winterruhe bei mir schwer krank und ich befürchtete schon das schlimmste. Sehr viel Geduld und viele Medikamente waren im nächsten halben Jahr erforderlich. Der Tierarzt erklärte mir die notwendigen Behandlungsmassnahmen und ich konnte Anton zu Hause selbst behandeln. Wenn er in der Klinik geblieben wäre, dann hätte ich wahrscheinlich ein Vermögen in seine Behandlung investieren müssen. Nach vielem Bangen und vielen Spritzen und Tabletten rappelte er sich auf und wurde wieder gesund. Meine Freude war riesengross.
Im nächsten Sommer entfalteten die beiden Neuzugänge erst so richtig ihr Temperament und machten von da an meiner Antonia lebhafte Konkurenz. Anton begann dann auch erst so richtig, sich für die Damenwelt zu interessieren. Das war für die zwei dann schon etwas anstrengend. Zeitweise trennte ich ihn schliesslich von den beiden, damit er sie nicht allzusehr stressen konnte.
Im gleichen Jahr, es war diesmal erst Mai, bekam meine Dreierbande Zuwachs. Einer Dame war zu ihren Griechischen Landschildkröten im Garten einfach von Fremden eine Steppenschildkröte über den Zaun gesetzt worden. Sie schenkte mir das Tier, da sie befürchtete, dass sie sonst Bastarde züchten würde. Die Kleine entpuppte sich als Weibchen und daher konnte sie sehr gut bei meinen 3 Rennsemmeln wohnen. Ich taufte das Findelkind Antonella. Sie machte ebenfalls, genauso wie Antonia, von Anfang an dem russischen Temperament alle Ehre. Wieselflink sauste sie durchs Gartengehege und schien mit der Umstellung überhaupt keine Probleme zu haben. Sie war von Beginn an sehr zutraulich und verriet dadurch, dass sie vorher in sehr engem Kontakt mit Menschen, vielleicht bei einem Kind, gelebt haben musste. Anton freute sich ganz besonders über den weiblichen Zuwachs und bewies auch hier seine Männlichkeit. Obwohl Antonella die kleinste von allen vieren ist, ist sie jetzt schon die taffeste von allen. Sie lässt sich nicht einmal von der fast doppelt so grossen Antonia etwas gefallen.

Tja .. , nun sind es also vier Steppenschildkröten geworden und ich bereue bei keiner einzigen, dass ich sie bei mir aufgenommen habe. Nach einiger Zeit wurde mir erst so richtig bewusst, dass diese Art auf keinen Fall eine "Anfänger"-Schildkröte ist und da bezüglich dieser Tiere bei uns eigentlich recht wenig über Haltung und Pflege bekannt ist, habe ich mich dazu entschlossen, diese Homepage über die "Russen" zu gestalten.
 


Ich wünsche allen Besuchern viel Spass beim Schmökern.


 
 
Die Homepage wurde zuletzt aktualisiert am 29.12.2017    © E. K.